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Schönste Erntekrone aus Nethen

Beliebte Veranstaltung lockt erneut Tausende in den Residenzort

Zahlreiche Vereine beteiligten sich mit Vorführungen am Programm. Am Sonntag hatten auch die Geschäfte im Ort geöffnet.

von Frank Jacob

RASTEDE Die schönste Erntekrone in der Gemeinde Ras­tede kommt erneut aus Nethen. Genau 1046 Stimmkarten waren beim Herbstmarkt am Wochenende abgegeben worden. 506 Stimmen erhielt die Krone des Ortsbürgervereins Nethen. Den zweiten Platz belegte die Krone aus Loy-Barghorn (210 Stimmen), Platz drei ging an Wahnbek-Ipwege-Ipwegermoor (181), Platz vier an Bekhausen-Heubült-Rastederberg-Wapeldorf (103).

 

 

Rasteder Herbstmarkt

„Wir freuen uns, dass wir wieder gewonnen haben“, sagte Kurt Gurk, Vorsitzender des Ortsbürgervereins Nethen. Im vergangenen Jahr waren auf die Krone aus Nethen ebenfalls die meisten Stimmen entfallen. Am Mittwoch, 23. Oktober, wird die Erntekrone ins Rasthaus gebracht, wo sie im Eingangsbereich aufgehängt wird. Zur Prämierung der Erntekronen auf dem Marktplatz am Sonntagabend war Erdbeerkönigin Anna-Lena I. aus Vechta angereist.

 

Der Herbstmarkt hatte am Wochenende Tausende Besucher nach Rastede gelockt. Am Sonntag hatten auch die Geschäfte geöffnet. „Wir sind sehr zufrieden“, zog Robert Lohkamp, Geschäftsführer der Residenzort Rastede GmbH, ein positives Fazit. Sowohl im Ort als auch auf dem Marktplatz sei viel los und die Stimmung prima gewesen. Mehr Besucher wünscht Lohkamp sich jedoch für das Programm am Sonnabendabend. „Das Programm werden wir noch einmal überdenken“, sagte er.

 

Erstmals konnten die Besucher in diesem Jahr Rundfahrten durch den Ort in einem Oldtimer unternehmen. „Es läuft gut“, freute sich Reinhard Spielvogel, Vorsitzender des Old- und Youngtimer­clubs Rastede. Mehrere Fahrzeuge aus den 1950er und 60er Jahre standen zur Auswahl – vom Mercedes Ponton über einen Borgward Isabella bis hin zum Austin Sprite. Angesichts des tollen Herbstwetters wollten viele Besucher mit offenem Verdeck fahren. „Die Cabrios sind sehr gefragt“, sagte Spielvogel.

 

Die Loyer Treckerfreunde zeigten, wie früher Getreide gedroschen wurde. Mit einem Lanz Bulldog aus dem Jahr 1938 wurde eine Dreschmaschine angetrieben, die der Verein in aufwendiger Arbeit restauriert hatte. Sie stammt aus den 1950er Jahren.

 

Altes Handwerk präsentierten auch die Taubinder des Bürgervereins Rastedermoor. „Wir kommen gar nicht mehr hinterher“, sagte Willi Rüscher angesichts der großen Nachfrage. Beliebt seien vor allem Springseile für Kinder gewesen, die aus Kunststoff- und Sisalbändern entstanden.

 

Keine Verschnaufpause gönnen konnten sich auch die Landfrauen aus Rastede. Mehr als 30 Bleche Kuchen, dazu jede Menge Waffeln und Kaffee verkauften sie für den guten Zweck, berichtete Irma Rippen. Der Erlös soll an den Waldkindergarten gespendet werden.

Neues Angebot: Erstmals konnten die Marktbesucher in einem Oldtimer – hier einem Ponton – mitfahren.

 

 Bild: Frank Jacob