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„Hochzeit“ entzückt Oldtimerfreunde

Vereinseigener „MG A“ erhält am Sonnabend seine Karosse – Besucher willkommen

Seit drei Jahren sind Mitglieder dabei, den Roadster zu restaurieren. Mehr als 800 Arbeitsstunden haben sie schon investiert. Am Sonnabend ist „Hochzeit“.

von Claus Stölting

Alles ist vorbereitet für die „Hochzeit“: Am Sonnabend wird die Karosse des „MG A“ aufs Fahrgestell montiert. Zu dieser „Hochzeit“ sind Besucher willkommen, sagt auch Egon Bührmann

RASTEDE - Am Sonnabend ist „Hochzeit“ in der Vereinswerkstatt des Old- und Youngtimer-Clubs Rastede an der Kleibroker Straße. „Dann“ – so erklärt Egon Bührmann – „kommt zusammen, was zusammen gehört“. Seit mittlerweile drei Jahren sind er und weitere Mitstreiter des Vereins dabei, einen „MG A“ zu restaurieren. Die Karosse des Roadsters aus dem Jahr 1960 soll nun am Sonnabend aufs Fahrgestell montiert werden – was die Autofreunde eben als „Hochzeit“ bezeichnen. Wer dabei zuschauen möchte, der ist ab 15 Uhr im ehemaligen Spritzenhaus an der Kleibroker Straße willkommen.

 

Mehr als 800 Arbeitsstunden haben die Mitglieder der vereinseigenen Arbeitsgemeinschaft bereits in die Wiederherstellung des Schmuckstücks investiert, erzählt Bührmann. Klar, dass dieser Vereinswagen für die Mitglieder eine ganz besondere Bedeutung hat – und natürlich auch eine ganz besondere Herausforderung darstellt. Schließlich haben die Helfer alles, was zu restaurieren war, auch selbst wieder hergestellt – auch wenn Teile dazugekauft werden mussten. Lediglich für die Lackierung und den Aufbau des ziemlich ramponierten Motors wurden Spezialisten angeheuert. „Alles andere haben wir selbst gemacht“, erklärt Bührmann, der auch zweiter Vorsitzender des Vereins ist, nicht ohne Stolz.

 

Gefunden hatten die Autofreunde den „MG“ in Oldenburg, wo der Wagen im Freien neben einer Scheune ein eher trostloses Dasein fristete. Die Absicht, im Verein einen eigenen Oldtimer zu restaurieren, fand damals eine große Mehrheit, erinnert sich Bührmann. Ihm persönlich war damals wichtig, dass die Karosse eines zu restaurierenden Wagens abnehmbar ist. „Das erleichtert die Arbeit gewaltig“, weiß das Vorstandsmitglied.

 

Am Sonnabend stehen die „Restauratoren“ auch für alle Fragen rund um den „MG“ oder ganz allgemein um Oldtimer und die Vereinsarbeit zur Verfügung. Und Kaffee, Kaltgetränke und Bratwurst gibt es für die Besucher auch.

 

Fahrbereit ist der „MG A“ nach der „Hochzeit“ aber noch lange nicht, erzählt Bührmann: Armaturen, Sitze, Kabelstrang, Elektrik und andere Dinge müssen noch fertiggestellt und eingebaut werden. Die Mitglieder hoffen jedoch, den Vereinswagen anlässlich des diesjährigen Oldtimertreffens am 16. und 17. August auf dem Kögel-Willms-Platz fahrbereit präsentieren zu können. „Wir suchen auch noch nach einem Namen für den Wagen“, sagt Egon Bührmann.