Old & Youngtimer Club

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Oldenburg fährt auf nostalgische Schlitten ab

Oldtimer in Weser-Ems-Halle locken zur ersten Veranstaltung viele Fans an – Fortsetzung geplant

von Jannoh Mügge

Junger Flitzer und historische Maschine: Nachwuchsfahrer Richard begeistert sich für Oldtimer.

Bild: Piet Meyer

OLDENBURG - Schicke Autos, große Pferdestärken und staunende Blicke – zum ersten Mal fand in der Weser-Ems-Halle und den angrenzenden EWE-Arenen die Oldtimer-Messe-Oldenburg (OMO) statt. Auf über 15 000 Quadratmetern konnte Mann (und Frau) sich an 117 Ständen anschauen, was schon einige Jahrzehnte auf der Straße fährt. Knapp 5000 Besucher ließen sich Ford Mustang, Pontiac und Co. nicht entgehen. OMO-Projektleiterin Ute Bruns ist hellauf begeistert: „Die Stimmung hier war großartig. Wir sind sehr zufrieden!“

Eine Oldtimermesse fehlte vielen Autoliebhabern in Oldenburg. Im Februar wurde der Entschluss gefasst, berichtet Bruns. Selbst hat sie keinen großen Bezug zu Autos, doch auf Enten fährt sie nach eigener Aussage „voll ab“. Die 56-Jährige geht herum und erkundigt sich nach dem Wohlbefinden der Aussteller. „Ich mag den persönlichen Kontakt. Nur so kann man eine gute Messe machen“, sagt sie.

Ein besonderer Wagen steht am Messestand vom „Old- & Youngtimer-Club Rastede“. Ein Mercedes 300 SL Baujahr 1958 in Rot. Elegante Flügeltüren und ein sportliches Design machen den Wagen zu etwas ganz Besonderem. „Da gibt es noch was: Der hat eine interessante Geschichte, denn dieses Auto gibt es nur einmal auf der Welt“, weiß Falk Logenau. Nachdem der schnelle Flitzer 1958 von dem damaligen Chef vom Düsseldorfer Flick-Konzern bestellt wurde, ging das Auto 1974 zur Mercedes-Tochter AMG, wo es komplett umgebaut und zu einem besonderen Oldtimer gemacht wurde. Heute befindet sich der Sportwagen im Besitz eines privaten Sammlers. Über den Wert des Wagens mag Logenau keine Auskunft geben. „Der Preis liegt immer im Auge des Betrachters“, meint er, doch Kenner wissen, dass man für das Geld einen ganzen Fuhrpark an Autos kaufen könnte. 

Ein beliebter Stand ist auch der vom SL-Club Deutschland, wo Klein und Groß die Mercedes-Serie SL bestaunen kann. Einige Mitglieder aus dem „RT 26 Oldenburg-Ostfriesland“, dem Regionalverein vom SL-Club, haben sich am Stand bei Kaffee und Kuchen niedergelassen. Vereinspräsident Horst Koppenberg sagt stolz über seine Leidenschaft: „Wer einmal einen SL gefahren hat, der gibt ihn nie wieder her.“ Auch seine Frau Monika lässt sich für Oldtimer begeistern. „Ich plane immer unsere Touren und überlege mir, wo wir einkehren.“, erzählt die 55-Jährige.

In der Nachbarhalle stehen alte Trecker, die auch zu Oldtimern zählen. Besonders der „PorscheDiesel“ von Günther Lübben ist ein wahrer Hingucker. In Rot lackiert und mit einem Allradgetriebe ist das Fahrzeug aus dem Jahr 1963 ein einmaliges Exemplar. „Viele wissen gar nicht, dass Porsche auch mal Trecker hergestellt hat“, berichtet Lübben. Das Beste zum Schluss: Im September 2016 kommen Oldtimer-Liebhaber wieder auf ihre Kosten – es gibt eine Fortsetzung der Messe.